– was die Emotionsfokussierte Therapie erklärt und Gottman bestätigt
In Beziehungen wird wohl kaum ein Thema so häufig und intensiv diskutiert wie Fremdgehen, Untreue, Seitensprung, Affären und die Frage, wie es eigentlich dazu kommt. Fremdgehen und Affären sind in den westlichen Industrienationen einer der Hauptgründe für Trennungen bzw. Scheidungen. Oft sind diejenigen, die untreu sind, unzufrieden mit ihrer bisherigen Beziehung und betrogene erleiden tiefen Schmerz. Häufig beschreiben Betroffene das Gefühl, als wäre ihnen der Boden weggezogen worden. Und das ist keine Übertreibung. Sue Johnson (Begründerin der Emotionsfokussierten Therapie (EFT)) beschreibt Fremdgehen und Affären als Bindungsverletzungen: Sicherheit, Verlässlichkeit und emotionale Zugehörigkeit werden erschüttert. John Gottman ergänzt mit einem klaren Reparaturpfad, der in 3 Stadien die Verletzungen, die durch Fremdgehen entstanden sind, zu heilen: Atone – Attune – Attach.
In diesem Beitrag möchte ich tiefer auf die zugrundeliegenden Dynamiken hinter Untere, Fremdgehen, Seitensprung bzw. einer Affäre eingehen und gleichzeitig aufzeigen, dass es möglich ist die Verletzungen zu heilen. John Gottman konnte eine Methode zur Aufarbeitung von Affären entwickeln, die mit einer beeindruckenden Erfolgsquote von bis zu 80% betroffene durch den Bearbeitungsprozess leitet.
Warum es so weh tut: Das Nervensystem reagiert auf Bindungsbedrohung
Ein Psychotrauma entsteht durch Situationen, in denen Menschen eine Stressbelastung erleben, die sie nicht kontrollieren und/oder beeinflussen können. Nach einer Affäre zeigen viele der betroffenen Symptome, die an posttraumatischen Stress (PTSD) erinnern: Grübeln, Schlafprobleme, Trigger, Kontrollimpulse, Panik, Erstarrung um nur einige zu nennen. Das ist als eine normale Reaktion auf den erlebten Verlust von Sicherheit zu werten und sollte entsprechend ernst genommen werden. In der Gottman-Paartherapie werden die verletzen Partner als Menschen angesehen und behandelt, die unter PTSD stehen. Damit die Bindungsverletzungen geheilt werden können, muss zunächst das Nervensystem beruhigt und Sicherheit wiederhergestellt werden. Erst dann ist es in den meisten Fällen überhaupt erst möglich, die Beziehung und damit auch die Gründe, die zu dem Seitensprung bzw. der Affäre geführt haben, zu heilen. Der Verletzte Partner „muss“ zunächst vergeben können, bevor er bzw. sie sich den Ursachen, die zum Vertrauensbruch geführt haben verständnisvoll annehmen kann.
Die negative Spirale nach Fremndgehen bzw. einer Affäre: Protest, Rückzug, Abwehr
Die Forschung hinter EFT und von John Gottman macht sichtbar, was typischerweise passiert, wenn es um Fremdgehen, Seitensprünge und Affären geht:
- Die verletzte Person protestiert: Fragen, Vorwürfe, Testverhalten, Kontrollieren.
- Die untreue Person reagiert darauf defensiv und/oder zieht sich zurück: Scham, Überforderung, Angst vor Eskalation.
- Das verstärkt die Angst der verletzten Person – und der Zyklus eskaliert.
Gottman würde hier auf das Phänomen der physiologische Überflutung „Flooding“ hinweisen: Wenn der Körper im Alarmmodus ist, sind gute Gespräche kaum möglich. Dann braucht es Struktur: Pausen, klare Gesprächsregeln und in vielen Fällen Moderation.
Was Heilung nach Fremdgehen, Seitensprüngen bzw. Affären ermöglicht: 3 Bausteine, die zusammengehören
John Gottmans Atone-Attune-Attach-Modell ist ein strukturiertes, dreistufiges Rahmenkonzept, das Paaren helfen soll, das Trauma von Untreue oder tiefem Vertrauensbruch zu überwinden. Dieser Ansatz ist Teil der „Gottman Trust Revival Method“, die bei der Behandlung von Paaren nach einer Affäre eine Erfolgsquote von 75 % bis 80 % aufweist. Hierbei ist es anzuraten, sich professionelle Hilfe hinzuzuziehen, da Seitensprünge und Affären starke bis stärkste emotionale Belastungen für alle Beteiligten darstellen. Guter Wille allein reicht meistens nicht aus.
Hier ist eine Übersicht über die drei Phasen der Aufarbeitung nach einem Seitensprung bzw. einer Affäre nach John Gottman:
3 praktische, wissenschaftlich fundierte Schritte zur Bewältigung von Fremdgehen, eines Seitensprungs bzw. einer Affäre:
1 Wiedergutmachung (Atonement)
- Schwerpunkt: Verantwortung übernehmen, aufrichtige Reue zeigen und vollständige Transparenz herstellen.
- Vorgehensweise: Der untreue Partner muss bereit sein, den Schmerz des betrogenen Partners mitzutragen, Fragen ehrlich zu beantworten und jeglichen Kontakt zum Affärenpartner abzubrechen.
- Wichtigste Erkenntnis: Laut Gottmans Forschung bleiben Paare in 86 % der Fälle zusammen, wenn der untreue Partner bereit ist, Fragen offen zu beantworten, verglichen mit nur 59 %, wenn er sich weigert.
2 Einstimmen (Attunement)
- Schwerpunkt: Die Dysfunktion der Beziehung verstehen und die Grundlage durch offene Kommunikation wiederherstellen.
- Vorgehensweise: Dazu gehört, zu verstehen, was zu dem Betrug geführt hat, welche Bedürfnisse nicht erfüllt wurden, und Konflikte mit Empathie zu bewältigen.
Das Akronym ATTUNE: Die Gottmans verwenden für diese Phase das Akronym ATTUNE (aus dem Englischen: Einstimmen, sich auf etwas einstellen):
Awareness (Bewusstsein) für den Schmerz des Partners.
Tolerance (Toleranz) gegenüber zwei unterschiedlichen Standpunkten.
Turning (Sich-Wenden) hin zu den Bedürfnissen des Partners.
Understanding (Verstehen) (oder der Versuch, die) Erfahrung des Partners zu verstehen.
Nicht-abwehrendes Zuhören.
Empathie.
3 Attach (Bindung)
- Schwerpunkt: Wiederaufbau von Intimität, Vertrauen und körperlicher Nähe.
- Prozess: In dieser Phase geht es darum, neue Rituale der Verbindung zu schaffen und die emotionale Bindung zu vertiefen. Dazu gehört insbesondere die Wiederherstellung der körperlichen Intimität, die laut den Gottmans entscheidend für den Aufbau einer neuen, sicheren und widerstandsfähigen Beziehung ist.
Erfolgsraten und Daten in der Auffarbeitung von Seitensprüngen bzw. Affären
In einer der ersten Studien des Gottman Institutes wies diese Methode eine Erfolgsrate von 75 % auf. Nachfolgende Studien deuten auf eine Erfolgsrate von bis zu 80 % hin, selbst nach einer einjährigen Nachbeobachtungszeit und unabhängig von dem erlebten Schweregefühls der Untreue bzw. des Betrugs.
Hohes Risiko vs. Geringes Risiko: Der Erfolg hängt stark von der „Sühne“-Phase (Atone) ab; wenn der untreue Partner sich beispielsweise weigert, offen zu sein, sind die Chancen deutlich geringer.
Das Ziel dieser Methode ist nicht, die alte Beziehung zu „retten“, sondern es dem Paar zu ermöglichen, den Betrug hinter sich zu lassen und eine neue, stärkere Partnerschaft aufzubauen.
Wichtig hierbei anzumerken ist, dass häufig ohne Atone keine Sicherheit, ohne Attune keine echte Nähe und ohne Attach keine („echte“) neue Zukunft möglich sein wird.
Die 4 häufigsten Fehleinschätzungen wenn es um die Aufarbeitung von Fremdgehen, Seitensprüngen und Affären geht
Aus meinen Erfahrungen in der Paartherapie und Studien heraus ist zu erkennen, dass es immer wieder zu typischen Verhaltensmustern bei Paaren kommt, die häufig aus Überforderung und negativen Emotionen, wie z. B. Scham heraus entstehen. Diese Verhaltensmuster basieren meistens auf Fehlinterpretationen bzw. Fehleinschätzungen einse oder beider Partner heraus. Die 4 häufigsten Fehleinschätzungen hierbei sind:
- „Die Zeit heilt alle Wunden“:
Diese alte Volksweisheit ist in solchen Fällen irreführend. Nicht nur aus der Paartherapie heraus konnten Studien zeigen, dass Zeit nur hilft, wenn Menschen es schaffen Verhalten und ihre Muster zu verändern. Das ist allerdings ein bewusster und typischerweise sehr zeitintensiver Prozess. Auch die Motivation hinter diesem Vorhaben ist nicht immer zielführend, vor allem dann nicht, wenn Menschen sich ändern wollen, um jemand anderem „zu gefallen“, „von seinem Partner bzw. Partnerin nicht verlassen zu werden“ und ähnlichem. - „Details klären = Heilung“:
Manche Informationen sind wichtig, aber Detail-Exzesse können retraumatisieren. Vor allem sollten die Betroffenen es dringend vermeiden, über sexuelle Handlungen zu sprechen. John Gottman betont, dass die Offenheit bis zur Schlafzimmertür führt und dort enden soll. - „Schnell vergeben“:
Es ist häufig zu beobachten, dass der Partner, der fremdgegangen ist, sich direkt entschuldigt und häufig zu schnell erwartet, dass die Entschuldigung angenommen wird: „Ich habe mich doch schon entschuldigt!“, „Wie oft denn noch?“ „Was soll ich denn noch tun?“ „Wie oft soll ich mich denn noch entschuldigen?“ und ähnliche, sind typische Aussagen, die in solchen Fällen vorkommen. Vergebung ist ein Prozess, kein Termin. Druck zerstört Vertrauen. Geduld und Zugewandtheit hingegen bauen Vertrauen wieder auf. - „Der betrogene Partner muss die auch Gründe verstehen, die zu der Affäre geführt haben“:
Sicherlich ist in den meisten Situation ein Beitrag von beiden Seiten geleistet worden, der zu dem Seitensprung bzw. der Affäre geführt hat. Viele derer, die untreu waren, empfanden im Vorfeld auch Dinge wie Verletzungen, emotionale Distanz, fühlten sich allein, nicht gesehen, als selbstverständlich genommen hatten unerfüllte Bedürfnisse usw. All diese Gründe haben zu dem Seitensprung bzw. der Affäre beigetragen, und sind gleichzeitig keine Rechtfertigung. Wenn es in der Beziehung auf einer oder mehrerer Ebenen schlecht lief, liegt die Verantwortung daran etwas zu ändern bei beiden. Untreu zu werden ist eine Entscheidung und kein Resultat. Wenn der Partner, der untreu geworden ist, versucht den Seitensprung bzw. die Affäre so zu erklären, läuft in Gefahr eine meist unwillentliche Form der „Schuldumkehr“ zu begehen, was das Vertrauen des verletzten Partners eher weiter dezimiert anstatt es aufzubauen. - In der ATTUNE Phase arbeitet das Paar gemeinsam an den „liegengebliebenen Baustellen“ ihrer bisherigen Beziehung und wendet sich einander auf neuer Art und Weise zu. Eine Art und Weise, die alte Wunden heilt und eine neue Beziehungsdynamik entstehen lässt. Eine Beziehungsdynamik, in der beide ihre Bedürfnisse gesehen, wertgeschätzt und erfüllt sehen. Das ist der Zeitpunkt, in dem auch der Partner, der untreu war Aufmerksamkeit für seine Verletzungen und unerfüllten Bedürfnisse erhält. Vorher ist der verletze Partner typischerweise nicht in der Lage sich darauf ein zu lassen.
Ein realistischer Ausblick Seitensprünge und Affären zu bearbeiten
Aus Studien (und meiner persönlichen Erfahrung heraus) können viele Paare nach Fremdgehen, einem Seitensprung bzw. einer Affäre wieder eine stabile, häufig sogar tiefere zueinander Verbindung aufbauen – wenn Verantwortung, Struktur und emotionale Offenheit zusammenkommen.
Entscheidend ist, dass beide aktiv werden: Der eine mit Wiedergutmachung, der andere mit klaren Bedürfnissen und Grenzen.
FAQ
Wie lange dauert Heilung nach einer Affäre?
Sehr unterschiedlich. Häufig berichten Paare von Monaten bis über ein Jahr. Schneller geht es, wenn die Beziehung und das Ändern der alten Dynamiken vom Paar priorisiert werden kann. In der Paartherapie erlebe ich es immer wieder, dass der Alltag und die aufgaben, die hier zue erfüllen sind, von den Partnern höher priorisert werden. Das fördert den Rückfall bzw. verbleib alter Verhaltensmuster. Wenn konsequent nach Atone–Attune–Attach gearbeitet wird, stehen die Chancen, wie in meinem Artikel beschrieben, bei bis zu 80%. Also sehr gut.
Gehen Männer häufiger Fremd als Frauen?
Statistiken zum Fremdgehen zeigen ein gemischtes Bild, wobei jüngere Studien eine Annäherung bzw. höhere Raten bei Frauen (bis zu 39%) gegenüber Männern (bis zu 27%) zeigen. Was sich aus Metananlysen der letzten Jahrzehnte andeutet, ist eine klare Zunahme der Quote bei Frauen, was mit dem modernen Selbstbild, der damit verbundenen Offenheit und Verhütungsmethoden in Verbindung gebracht werden kann. Was auch auffällt, ist, dass Männer häufiger in jungen Jahren (unter 30) untreu werden und Frauen im Altersbereich 30 Mitte 40 deutlich häufiger fremdgehen als Männer. Auch ist aus der aktuellen Studienlage ersichtlich, das Frauen früher und intensiver Beziehungsunzufriedenheit empfinden als Männer. Ein Prädiktor, der nicht nur auf Trennungen, sondern auch als Auslöser von Seitensprüngen und Affären gezählt werden kann. An der Stelle ist hinzuzufügen, dass die Studienlage zur Zeit nicht eindeutige Aussagen zulässt, sondern eher Trends.
Ist eine Paartherapie nach einer Affäre sinnvoll?
Ja – oft sehr. Besonders hilfreich ist ein klarer Prozess, der Sicherheit herstellt, die Dynamik entwirrt und neue Bindung aufbaut. Der Prozess, den John Gottman beschreibt (Atone-Attune-Attach) ist gut erforscht und hilft den Beteiligten aus der Überforderung in eine klare Handlungsstruktur zu kommen, auf die sie sich verlassen können.
Warum fühlt sich eine Affäre oft wie ein „Trauma“ an?
Weil es sich um ein Trauma handelt, das dadurch entsteht, dass die Bindungssicherheit erschüttert wird. Die Bindungssicherheit gehört zu den fundamentalsten Grundbedürfnissen von Menschen und hat weitreichende Konsequenzen. Viele Betroffene erleben „Alarm im Nervensystem“, der als Trauma bezeichnet und entsprechend behandelt werden sollte. Dazu gehören Gedankenbilder, Kontrollimpulse, Schlafprobleme und vieles mehr. Das ist eine normale Stressreaktion auf Vertrauensbruch, die alle Menschen erleben und darf auf keinen Fall mit einer „Stell dich sich nicht so an“ Einstellung begegnet werden.
Muss ich alle Details wissen, um zu heilen?
Sie brauchen genug Klarheit, um die Realität zu verstehen und Sicherheit zu bauen – nicht zwangsläufig jede Einzelheit. Zu viele Details können retraumatisieren. Vereinbaren Sie, welche Informationen notwendig sind und welche nicht. Explizite sexuelle Handlungen, sollte es so weit gekommen sein, gelten als retraumatisierend und sollten dringen vermieden werden. Reden Sie davon wo, wie oft und wann sie sich getroffen haben und auch, ob es dabei zu sexuellen Handlungen gekommen ist oder nicht. Sein sie unbedingt ehrlich. Reden Sie aber auf keinen Fall davon, wie der Sex war und welche Handlungen dabei vollführt wurden.
Wo liegt der Unterschied zwischen Schuldgefühlen und Reue?
Ein Schuldgefühl ist eine Emotion, die wir als belastend wahrnehmen. Sie tritt auf, wenn wir davon überzeugt sind, gegen unsere eigenen Werte oder gegen soziale Normen verstoßen zu haben. Es signalisiert uns, dass wir eine selbst- oder fremdauferlegte Pflicht verstoßen oder, dass eine unserer Reaktionen bzw. Handlungen „faslch“ war. Schuld „sucht“ dabei typischerweise nach Vergebung. Wir werden in den meisten Fällen, die Schuldgefühle nicht vollständig ablegen können, wenn wir nicht von anderen „Freigesprochen“ werden, d.h. vergeben werden. Über das komplexe System von Schuld und Vergebung werde ich in einem späteren Blog noch genauer eingehen.
Reue zeigt sich dagegen in Taten, sie entsteht normalerweise in den Momenten, in denen wir unser beisteuern und das Ausmaß, das dahintersteht, anerkennen und aktiv (=Taten) um Vergebung bitten. Dabei geht Reue über eine einfache Entschuldigung hinaus und bildet in der Regel die Basis dafür, dass uns unser Fehltritt auch wirklich vergeben werden kann. Eine Entschuldigung ohne Reue wird in den seltensten Fällen tatsächlich vollumfänglich anerkannt und führt meistens dazu, dass in dem verletzten Partner Groll entsteht, welcher den Vorfall über lange Zeiträume hinweg immer wieder thematisiert. Ein Zustand, der häufig für beide Partner als sehr belastend wahrgenommen wird. Reue zu zeigen ist somit der Nährboden für Vergebung und der Heilung, die sich beide Parteien wünschen. Reue zeigt sich durch Taten, wie z. B.: Verantwortung für seinen Teil übernehmen, alle Fragen beantworten, Transparenz leben, die Trigger im anderen ernst nehmen, Kontakt zum Seitensprung- bzw. der Affäre konsequent abbrechen und Geduld im Heilungsprozess haben.
Wann ist eine Trennung nach Fremdgehen bzw. einer Affäre eine sinnvolle Option?
Wenn die Affäre nicht beendet wird, weiterhin gelogen wird, wiederholt Grenzen gebrochen werden oder grundlegende Sicherheit nicht herstellbar ist, weil beispielsweise der Partner, der den Seitensprung bzw. die Affäre begangen hat, keine Reue zeigen möchte, kann eine Trennung sinnvoll sein. In solchen Fällen ist die Beziehung in sich häufig schon zu einem solch großen Teil zerrüttet gewesen, dass die Partner sich innerlich zu weit voneinander distanziert haben. Jedoch kann dann eine begleitete Trennungsarbeit hilfreich sein, um Würde und Klarheit zu bewahren und die Verletzungen nicht in einen Trennungskrieg ausarten zu lassen..
Der nächste Schritt nachdem eine Seitensprung buw. Eine Affäre aufgeflogen ist
Wissenschaftlich betrachtet ist es sinnvoll in den Schritten vorzugehen, die Dr. John Gottman beschrieben hat: ATTONE – ATTUNE – ATTACH. Das ist in vielen Fällen für alle Beteiligten zwar logisch nachvollziehbar jedoch emotional schwer umsetzbar, weil der Schmerz auf beiden Seiten sehr hoch ist. Ein Seitensprung bzw. eine Affäre ist für die meisten Paare die größte Herausforderung und stellt die Liebe, die zwischen beiden besteht auf eine harte Probe.
Sollten Sie sich in Ihrer Beziehung festgefahren fühlen, kann ein klarer, moderierter Rahmen viel Druck aus dem System nehmen.
Nutzen Sie gerne mein Kostenloses Orientierungsgespräch (online oder in Worms) als ersten Schritt: https://calendly.com/heiko-koenigs-weg-aus-der-zukunft-lernen/orientierung
Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei akuter Gewalt, Suizidalität oder medizinischen Notfällen holen Sie bitte sofort Hilfe.


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